
GMC-Instruments Schweiz AG
Glattalstrasse 63
CH-8052 Zürich
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Allgemein
Merkbuch für den Elektrofachmann
Was bedeutet kalibrieren?
Welches Datenkabel für welches Gerät?
Multimeter
Warum TRMS?
Welches Multimeter ist der Nachfolger der alten Serie?
Übersicht der Multimeter-Sicherungen
Keine Kommunikation zwischen Multimeter und PC
Anzeige geht nicht auf "Null"
Frequenzmessung geht nicht
Leistungsmessgerät METRAHit 29S
Erhöhen der Genauigkeit von Flexwandlern im unteren Bereich
Multimeter personalisieren: OFF-Text setzen
Prüfgeräte
Fragen zum SECUTEST S..
Fragen zum SECUTEST S.. Update
Normenübersicht Gerätetester
Fragen zum Installationsprüfgerät PROFITEST 0100S..
Genauigkeit der Schleifenimpedanz (Installationstester)
Emissionsgrad bei IR-Thermometern
Allgemeines zur Lichtmessung (Beleuchtungsstärke, Leuchtdichte)
Leistungs- und Netzanalysatoren
Answermodule bei MAVOWATT 40 und 70
Erhöhen der Genauigkeit von Flexwandlern im unteren Bereich
Software
PS3 - Installationsprobleme
PC.doc-Access - Netzwerkinstallation
Bestimmungen, Messungen und Grenzwerte
Jeder verantwortungsbewusste Betreiber wird erkennen, dass den Gefahren des elektrischen Stromes nur durch geeignete Wartung seiner Anlage zu begegnen ist. Nun befinden sich nicht in jeder Werkzeugtasche die betreffenden Bestimmungen, die erforderlichen Messungen und Grenzwerte sind zu zahlreich. Hier soll Ihnen unser MERKBUCH helfen.
Download als PDF, oder hier kostenlos anfordern!
Teil 1: Erst- u. Wiederholungsprüfungen in Starkstromanlagen bis 1000V
Teil 2: Prüfungen elektrischer Betriebsmittel und Maschinen
| Merkbuch für den Elektrofachmann | |
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DKD / SCS und Werks- Kalibrationen
In unserem Kalibrierlabor in der Schweiz können wir Kalibrationen kurzfristig und rasch durchführen. Hierfür bitte auf dem Lieferschein den Vermerk "Kalibration in der Schweiz" anbringen. Reparaturen und Umbauten führen wir in unseren Werken Wohlen, oder Nürnberg aus.
Was bedeutet Kalibrierung
Kalibrierung bedeutet, die angezeigten Messwerte mit einem Referenznormal zu vergleichen. Wenn die Werte innerhalb der Herstellerspezifikationen liegen, wird keine Justierung/Änderung am Gerät vorgenommen.
Wenn ein Messgerät ausserhalb der Herstellerspezifikationen ist
In unserem Kalibrierlabor in der Schweiz können nur beschränkt Reparaturen, oder Justierungen vorgenommen werden. In diesem Fall nehmen wir Kontakt zu Ihnen auf. Können die Abweichungen toleriert werden, wird das Gerät mit den Istwerten kalibriert. Ansonsten muss es ins Werk gesendet werden, wo eine Justierung und/oder Reparatur vorgenommen wird.
Wer gibt das Kalibrierintervall vor?
Jeder Anwender muss das Kalibrierintervall nach seinen Anforderungen festlegen. Als Hersteller empfehlen wir 1 (bei häufigem Gebrauch) bis 3 Jahre (bei seltenem Gebrauch)
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Betrifft | PC | Messgerät | Art |
SINEAX DME | 9pf | 9pm | = |
BD232, SI232, RS232 | 9pf | 9pm | = |
SECUTEST SII, SIII, SI, PSI | 9pf | 9pm | = |
PROFITEST 204, PSI-E, PSI-BC | 9pf | 9pm | = |
MAVOLOG PS/C | 9pf | 9pm | = |
Summenstation U1600 | 9pf | 9pf | x |
CEWE Prometer / -R | 9pf | 9pf | x |
Erklärungen:
9p | 9-poliger SUB-D Anschluss |
f | Kupplung (weiblich) |
m | Stecker (männlich) |
x | gekreuzt |
= | 1:1-Verbindung |
Warum TRMS-Multimeter?
- Hier finden Sie einen Fachartikel zum Thema True RMS (TRMS)
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Welches ist der Nachfolger von meinem bisherigen Multimeter?
METRAHit 22S > METRAHit BASE
METRAHit 22M > METRAHit X-TRA (nur Messfunktionen > BASE)
METRAHit 23S > METRAHit PRO (nur Messfunktionen, keine Schnittstelle)
METRAHit 24S > METRAHit TECH (nur Messfunktionen, keine Schnittstelle)
METRAHit 25S > METRAHit TECH (nur Messfunktionen, keine Schnittstelle)
METRAHit 26S > METRAHit X-TRA
METRAHit 26M > METRAHit X-TRA
Die Geräte der E-Serie (EBASE, ETECH, EXTRA und ESPECIAL) haben alle eine erhöhte Auflösung von 60'000 Digits, eine höhere Bandbreite (20...50kHz) und eine IR-Schnittstelle (EXTRA zusätzlich interner Speicher von 2MB) Alle Geräte der E-Serie werden im Koffer und inkl. Gummischutzhülle geliefert.
| METRAHIT | X-TRA | TECH | PRO | BASE |
| Anzahl der Multimeterfunktionen | 23 | 20 | 16 | 12 |
| DKD Zertifikat | x | x | x | x |
| Spannungsmessung | x | x | x | x |
| TRMS AC und AC+DC | x | x | x | x |
| Bandbreite (TRMS) | 20 kHz | 10 kHz | 10 kHz | 1 kHz |
| Frequenzmessung | 1MHz | 100 kHz | 100 kHz | 100 kHz |
| Strommessung | x | x | x | Zange |
| Tiefpassfilter (1kHz) | x | x | x | |
| Kapazitätsmessung | x | x | ||
| IR-Interface | x | |||
| Datenspeicher (540kB) | x | |||
| Netzanschluss | x | |||
| Gummischutzhülle | x | optional | optional | optional |
Welches ist die passende Sicherung zu meinem Multimeter?
| Gerät | Artikelnr. | Sicherung: Typ / Strom / Spannung / (Abschaltstrom) | Bauform Ø x L |
| METRAHit 12S-18S | Z109E | FF1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| Z109D | FF (UR)16A / 600V (100kA) | 10 x 38 | |
| METRAmax12 | Z109E | FF1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| METRAmax14 | Z109A | FF 16A / 600V (50kA) | 6,3 x 32 |
| METRAHit 16I / T / U | ohne Sicherung | ||
| METRAHit 18C | ohne Sicherung | ||
| METRAHit 22S/M | ohne Sicherung | ||
| METRAHit 23S | Z109C Z109B | FF(UR) 1,6A/ 1000V AC/DC (10kA) FF (UR) 16 A/ 1000V AC/DC (30kA) | 6,3 x 32 10 x 38 |
| METRAHit 24S | |||
| METRAHit 25S | |||
| METRAHit 26S/M | |||
| METRAHit 28S | Z109C Z109L | FF (UR) 1,6A/ 1000V AC/DC (10kA) FF (UR) 10 A/ 1000V AC/DC (30kA) | 6,3 x 32 10 x 38 |
| METRAHit 29S | |||
| METRAHit 2 | |||
| METRAHit 27I / M | Z109C | FF(UR) 1,6A/ 1000V AC/DC (10kA) | 6,3 x 32 |
| METRAHit 28C | Z109F Z109G | F1/F2: F 500mA / 250V (1,5kA) F3: M 125mA / 250V (1,5kA) | 5 x 20 |
| METRAHit 28C Light | |||
| METRAport 3A | Z109E | FF 1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| Z109A | FF 16A / 600V (50kA) | 6,3 x 32 | |
| METRAport 32S, XS | Z109H | FF 1A / 380V (10kA) | 5 x 20 |
| Z109 I | T 16A / 500V (1,5kA) | 6,3 x 32 | |
| METRAHit ONE | Z109E | FF1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| Z109D | FF (UR)16A / 600V (100kA) | 10 x 38 | |
| METRAHit 1A | Z109J | FF 630mA / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| Z109K | FF 6,3 A / 500V (50kA) | 6,3 x 32 | |
| METRAHit 2A | Z109E | FF 1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| Z109A | FF 16A / 500V (50kA) oder FF 16A / 600V (50kA) | 6,3 x 32 | |
| METRAHit T-COM | Z109E | FF1,6A / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
| METRAHit X-TRA METRAHit TECH METRAHit PRO METRAHit ISO | Z109L | FF (UR)10A / 1000V (30kA) | 10 x 38 |
| METRAHit BASE | ohne Sicherung | ||
| METRAHit CAL | Z109J | FF 630mA / 700V (50kA) | 6,3 x 32 |
Für alle Sicherungen gelten spezielle Abschaltcharakteristika!
Angaben ohne Gewähr: es gelten die Angaben in den entsprechenden Datenbättern.
Keine Kommunikation zwischen Multimeter und PC
METRAHit 22...29 und Adapter BD232:
Software METRAWin 10: Menue Gerätetyp > METRAHit 12-29S/M/C/I Menue Kommunikation > Block Mode und COM-Port anwählen > TEST...
Bei korrekter Einstellung und Verbindung schaltet sich das Multimeter selbständig ein und zeigt nach ca. 10 Sek. Messart und Kanal an. Beim Verlassen der Software werden die aktuellen Einstellungen automatisch gespeichert.
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Anzeige geht nicht auf "Null"
Bei Messungen im Bereich AC oder AC+DC kommen wegen nicht linearem TRMS-Wandler gültige Messwerte erst ab einer Anzeige von 10% vom Messbereich (z.B. bei HIT X-TRA) zustande.
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Frequenzumessung geht nicht
Beim Umschalten von Spannungsmessung auf Frequenzmessung wird der Messbereich für die Spannungsamplitude beibehalten. Ist die Spannungsamplitude bei der Frequenzmessung nun ausserhalb des eingestelltem Messbereichs erscheint 0 Hz. > Messbereich für Spannungmessung manuell vorwählen
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Netzstörregistrierung mit dem METRAHit 29S
Im Modus Netzstörregistrierung werden 3 Arten der Spannung erfasst: der Spannungsverlauf mit einer Abtastung von 0.5s, Spannungseinbrüche mit 1ms und Transienten mit 1µs.
- NETZ.MDP einspielen (muss in Trigger - Funkton: NETZ stehen)
- Am Multimeter den Messfunktions-Drehschalter auf VAC/DC stellen.
- Die gelbe Funktionstaste [FUNC] so oft drücken, bis StorEd xxxxxx erscheint.
- Das Multimeter nun an die zu messende Netzspannung anschliessen.
- Durch gleichzeitiges Drücken von [FUNC] und [ON/MENU] wird die Speicherung gestartet.
Die blinkende Anzeige MEM signalisiert die aktivierte Registrierung.
Testen der Netzregistrierung:
Durch kurzzeitiges Trennen des Multimeters vom Netz (am Anschluss wackeln), können Störungen simuliert werden. Diese werden in der Nebenanzeige signalisiert und mit einer fortlaufenden StorEd-Nummer gespeichert.
Durch erneut gleichzeitiges Drücken der beiden Tasten [FUNC] und [ON/MENU], wird die Registrierung beendet (blinkendes MEM verschwindet)
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Triggerbedingungen für das METRAHit 29S
Bei den Triggerbedingungen gilt Folgendes:
Das Multimeter mittels MAN/AUTO in den zutreffenden manuellen Bereich schalten.
Messbereich 1000V Trigger: 025000 entspr. 250.00 Volt (Anzeige 250.0)
Messbereich 300V Trigger: 250000 entspr. 250.00 Volt (Anzeige 250.00)
Messbereich 30V Trigger: 250000 entspr. 25.000 Volt (Anzeige 25.000)
Messbereich 3V Trigger: 250000 entspr. 2.5000 Volt (Anzeige 2.5000)
Messbereich 300mV Trigger: 250000 entspr. 250.00 mV (Anzeige 250.00)
Sto in:
Alle Messwerte innerhalb der Grenzen H-trig und L-trig werden gespeichert.
Sto out:
Alle Messwerte ausserhalb der Grenzen H-trig und L-trig werden gespeichert.
Trig in:
Gespeichert wird unter den folgenden Voraussetzungen: mindestens 1 Messwert ausserhalb der Grenzen H-trig und L-trig, wobei anschliessend die Messwerte innerhalb der Grenzen fallen müssen.
Trig out:
Gespeichert wird unter den folgenden Voraussetzungen: mindestens 1 Messwert innerhalb der Grenzen H-trig und L-trig, wobei anschliessend einer der beiden Grenzen über- / resp. unterschritten werden muss.
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METRAHit 29S: Messung von (Wirk-)Energie
Energiewerte können nicht direkt vom Multimeter gemessen werden. Sie können jedoch mit Hilfe der Software METRAWin 10 rechnerisch erstellt werden. Dabei ist es egal, ob die Messwerte online, oder ab Speicher gelesen werden.
Software METRAWin 10, Kanäle:
- Rechenformel definieren: #A = (SUM:K1*dT)/3600
Einheit "Wh", Darstellung mit Vorsatzzeichen (k, M etc.)
= (Summe von Leistung (K1) * Zeitschritt (dT) / 3600 (Wattsekunden in Wattstunden)
- Rechenkanal EIN, in der Kanalansicht #A, #B etc. den gewünschten Wert anwählen
- Messung auslösen. (MH 29S in Leistungsmodus; Energie wird noch nicht angezeigt)
- Messung speichern
- Messung öffnen (Errechnete Werte werden ermittelt und dargestellt)
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Erhöhen der Genauigkeit von Flexwandlern im unteren Messbereich
Gerade bei der Messung von Neutralleiterströmen werden Flexwandler oft im unteren Bereich betrieben, wo die Empfindlichkeit nachlässt.
Um eine höhere Empfindlichkeit und Genauigkeit bei kleinen Strömen zu erreichen, kann der Wandler zweimal, statt nur einmal um den Leiter gelegt werden. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass sich damit der Messbereich und das Übersetzungsverhältnis halbiert.
Beispiel:
Messbereich: 300A, Ausgang 10mV/A
Übersetzungsverhältnis: 100
Nach 2-facher Umlegung:
Messbereich 150A, Ausgang 20mV/A
Übersetzungsverhältnis: 50
Bei der Verwendung mit MAVOWATT 30, 40 oder 70 muss dann neu das Verhältnis, statt die Stromzange angewählt werden.

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Multimeter personalisieren: OFF-Text setzen
Die Multimeter der STARLINE Generation erlauben die Anzeige eines OFF-Textes. Nach dem Ausschalten des Multimeters wird dieser angezeigt. Besonders praktisch bei der Verwendung persönlicher Multimeter um Verwechslungen zu vermeiden.
Benötigt wird ein Terminalprogramm (z.B. Docklight) und der Schnittstellenadapter USB X-TRA
Einstellungen: 38000 Baud, 8N1
Mit dem Terminalprogramm den Befehl: SET:TOFF xxxxx (CR) (LR) senden
(xxxxx: max. 5 Stellen) Das Multimeter bestätigt den korrekten Befehl mit "OK"
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SECUTEST: Falsches Datum beim Ausdruck/Auslesen über SI / PSI-Modul
Secutest wie auch Secutest SI/PSI haben eine interne Uhr. Da alle Messdaten (inkl. Uhrzeit) im PSI Modul gepeichert werden muss die Uhr am PSI-Modul ebenfalls gestellt werden.
Uhrzeit stellen:
- Drehschalter SECUTEST in Position "Funktionstest"
- PSI: Taste Menu/Print drücken
- Setup > Uhr stellen
- Datum einstellen, am PSI "ENTER" drücken
- Uhrzeit einstellen, am PSI "ENTER" drücken
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SECUTEST zeigt bei der Schutzleitermessung 0 Ohm an
Nullpunktabgleich wurde vorgenommen (Anzeige im Display "Nullpunkt korrigiert").
Nullpunkt in der Einzelmessung Schutzleiter löschen.
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SECUTEST: Firmware-Update
Weitere Angaben zum Update finden Sie hier
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Übersicht: Prüfung elektrischer, ortsveränderlicher Betriebsmittel des Typs Haushaltsgeräte, Geräte der Informationstechnik, etc.
| Prüfung | Norm | Prüfgerät |
| Typ-Prüfung - Haushaltsgeräte | IEC 60335 | 1 |
| Typ-Prüfung - Informationstechik | IEC 60950 | 1 |
| Typ-Prüfung - Mess-u. Regeltechnik | IEC 61010 | 1 |
| Typ-Prüfung - medizinische Geräte | IEC 60601 | 1 |
| nach Reparatur | VDE 0701 | 1, 2, 3, 5, 6, 7, 8, 9 |
| Wiederholungsprüfung | VDE 0702 | 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9 |
| Wiederholungsprüfung medizinische Geräte | VDE 0751 | 1, 2, 9 |
| 1 | SECUTEST SIII+ | DIN VDE 0700, 0701, 0702, 0750, 0751, 0850, 0411, EN 60335, 60601, 60950, 61010, IEC 60335, 60601, 61010, 60950 | |||||
| 2 | SECUTEST SII+ | DIN VDE 0701, 0702, 0751 | |||||
| 3 | Metratester 5+ | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 4 | METRATESTER 5+3P | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 5 | MINITEST BASE | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 6 | MINITEST PRO | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 7 | MINITEST MASTER | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 8 | MINITEST 3P MASTER | DIN VDE 0701, 0702 | |||||
| 9 | TG uni 1A med | DIN VDE 0701, 0702, 0751 | |||||
PROFITEST 0100S.. - Meldung: "Messaufbau prüfen" bei ZSCHL, ZI, RE, FI-Prüfung
Wenn das Prüfgerät diese allgemeine Fehlermeldung anzeigt, so kann die genaue Ursache vom Prüfgerät nicht festgestellt werden. Überprüfen Sie folgende Möglichkeiten:
- Erdungswiderstand ist zu hoch.
Wenn der Erdungswiderstand zu hoch, aber immer noch so klein ist, dass eine Spannungsmessung möglich ist, so erscheint obige Meldung. Überprüfen Sie die Erdung und die Schutzleiterverbindungen in Ihrer Anlage.
- Gerätesicherung ist defekt.
Im Batteriefach befinden sich 2 Sicherungen und 2 Ersatzsicherungen. Überprüfen Sie ob die Sicherungen in den beiden Sicherungshaltern in Ordnung sind und tauschen Sie eine defekte Sicherung aus. Achtung! Verwenden Sie nur die Original Ersatzsicherungen. Andere Typen sind im Abschaltverhalten nicht schnell genug und führen zur Zerstörung des Prüfgeräts. Ersatz bekommen Sie von unserer Serviceabteilung.
- Messadapter oder 2-Pol-Adapter ist defekt.
Testen Sie, ob Sie die Messung mit dem anderen Adapter durchführen können. Ist dies der Fall, so ist wahrscheinlich der Adapter defekt. Ersatz bekommen Sie von unserer Serviceabteilung.
- Das Prüfgerät wird gestört.
Es gibt leider elektrische Geräte, die nicht ausreichend entstört sind. Sind die elektrischen Störungen sehr gross, so kann der PROFITEST die Netzfrequenz nicht mehr eindeutig ermitteln. Zu diesen störenden Geräten gehören vor allem solche mit getakteten Netzteilen und Geräte mit Wechselrichteransteuerung. Schalten Sie diese Verbraucher während der Prüfung ab, dann sollte die Messung möglich sein.
- Falsche Batterien im Gerät.
Das Prüfgerät arbeitet nur richtig, wenn Sie Alkali-Mangan-Zellen (LR6) oder Akkus verwenden. Braunsteinzellen (R6) sind nicht geeignet, da sie einen zu hohen Innenwiderstand besitzen und bei hohen Belastungen die Spannung zusammen bricht. In diesem Fall ziehen dann die Relais nicht mehr richtig an und es kann kein Prüfstrom fliessen. Auch zu schwache Batterien können schuld sein. Prüfen Sie die Batteriespannung in der Stellung UL-N und prüfen Sie den Batterietyp. Wechseln Sie immer alle Batterien aus, eine leere Batterie unter 5 vollen kann zur Fehlinterpretation des Batteriespannungstests führen.
- Die Meldung erscheint erst nach dem Auslösen des FI-Schalters.
Es kann sein sein, dass durch das Abschalten des FI-Schalters ein Gerät mit einer hohen Induktivität mit abgeschaltet wird. Die Induktivität baut im Abschaltaugenblick ein hohe Spannung auf, die der Profitest erkennt und fehlinterpretiert. Wenn bei der FI-Prüfung der Stromfluss durch den FI unterbrochen wird, überprüft der Profitest anschliessend, ob die Spannung auch wirklich abgeschaltet wird. Ist noch eine Spannung vorhanden erscheint die Meldung "Messaufbau prüfen". Schalten Sie für die Auslöseprüfung in diesem Fall alle Verbraucher ab.
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Genaue Messung von Schleifenwiderständen
Die Praxis zeigt immer wieder, dass bei der Beurteilung von Messwerten, die mit Schleifenwiderstand-Messgeräten bestimmt werden, im Hinblick auf die Messgenauigkeit oft erhebliche Unsicherheiten bestehen. So findet man in der Diskussion unter Fachleuten, aber auch in so manchen Aufsätzen und Vorträgen immer wieder den Hinweis, dass nach IEC1557-3/DIS Gebrauchsfehler von ±30% zulässig sind. Daher sei es erforderlich, den ermittelten Messwert um 50% oder sogar um 100 % auf die sichere Seite hin zu korrigieren. Es ist daher nur allzu verständlich, wenn bei solchen Betrachtungsweisen der Praktiker an seiner Messung und an seinem Messergebnis zu zweifeln beginnt.
Schleifenwiderstand oder Schleifenimpedanz?
Eine Frage, die immer wieder gestellt wird, ist die, was man denn nun eigentlich mit den Installationstestern der Praxis misst. Misst man den Schleifenwiderstand, oder misst man die Schleifenimpedanz? Zunächst ist festzuhalten, dass in den einschlägigen Richtlinien von der Messung der Schleifenimpedanz und nicht von der Messung des Schleifenwiderstandes gesprochen wird. Dabei geht man davon aus, dass bei der zu messenden Netzschleife nicht nur rein ohmsche Widerstände, sondern auch induktive und kapazitive Einflüsse wirksam sind. So betrachtet handelt es sich bei der Netzschleife eindeutig um einen komplexen Widerstand und deshalb muss man auch genau genommen von einer Messung der Schleifenimpedanz sprechen.
Die kapazitiven und die induktiven Einflüsse sind aber bei einer normalen Installation so vernachlässigbar klein, dass man, nicht zuletzt auch aus Kostengründen, die preisgünstigen Messgeräte verwendet, mit denen sich nur die rein ohmschen Widerstände bestimmen lassen. In der Praxis sieht es daher so aus, dass die gültigen Richtlinien von Schleifenimpedanz sprechen, wir aber in Wirklichkeit "nur" den Schleifenwiderstand messen.
Messung des Schleifenwiderstandes
Die Messung des Schleifenwiderstandes ist besonders in TN-Netzen von Bedeutung. Er dient der Ermittlung des Abschaltstromes, der im Gefahrenfall (Körperschluss des Aussenleiters) das Abschalten der Schutzeinrichtung innerhalb der vorgeschriebenen Zeit sicherstellt. In der NIN 413.1.3.3 findet sich dazu folgender Hinweis:
"Die Kennwerte der Schutzeinrichtung und die Querschnitte der Leiter müssen so ausgewählt werden, dass bei Auftreten eines Fehlers mit vernachlässigbarer Impedanz (Scheinwiderstand) zwischen einem Polleiter und einem Schutzleiter oder einem damit verbundenen Körper an einer beliebigen Stelle der Anlage, die automatische Abschaltung innerhalb der festgelegten Zeit erfolgt."
Dieser Forderung ist entsprochen, wenn die Bedingung ZS * Ia < U0 erfüllt ist:
In dieser Formel bedeuten:
ZS = Impedanz der Fehlerschleife, Ia = Strom, der das automatische Abschalten bewirkt U0 = Nennspannungs-Effektivwert gegen Erde
Der Schleifenwiderstand ZS lässt sich durch eine Messung bestimmen. Dabei wird die Differenz von zwei Spannungsmessungen (Differenz der Spannungen bei unbelastetem und bei belastetem Netz) ermittelt und durch den Belastungsstrom Ibel dividiert.
Es gilt: ZS = (Uunbel - Ubel)/ Ibel .
Ist der Schleifenwiderstand ZS bekannt, so lässt sich daraus leicht der Kurzschlussstrom Ik berechnen. Es gilt: Kurzschlusssstrom Ik ist gleich Netz-Nennspannung U0 dividiert durch den Schleifenwiderstand ZS . ( Ik = U0 / ZS ).
Bei modernen Schleifenwiderstandsmessgeräten, bei denen die geforderten Testströme (0,8 bis 4A) als Impulssignale generiert werden, ist die durch die Messung bedingte Erwärmung im Messgerät und in den Leitern minimiert. Während bei älteren Geräten in der Regel schon nach wenigen aufeinanderfolgenden Messungen eine thermische Geräteabschaltung erfolgt, kann man mit modernen Messgeräten nahezu unbegrenzt oft messen. Darüberhinaus werden Schleifenwiderstand und Kurzschlussstrom gleichzeitig ermittelt und am Display angezeigt. Mit modernen Schleifen-Widerstandsmessgeräten sind auch noch kleine Widerstandswerte bis 0,15 Ω mit definierbarem Messfehler messbar.
Die Messfehler
Wie bereits eingangs erwähnt, wird in der Praxis in diesem Zusammenhang immer wieder auf die IEC1557-3 verwiesen und auf den dort angegebenen Gebrauchsfehler von ±30%.
Was ist nun aber wirklich damit gemeint? Zunächst ist festzuhalten, dass sich der Messfehler aus verschiedenen Teilfehlern der einzelnen Komponenten einer Messkette zusammensetzt. Nach IEC1557-3 "Bestimmung für Geräte zum Prüfen der Schutzmassnahmen in elektrischen Anlagen, Schleifenwiderstands-Messgeräte", wird dieser Summenfehler als Gebrauchsfehler bezeichnet.
Nach IEC1557-3 müssen "Schleifenwiderstands-Messgeräte so gebaut sein, dass mit ihnen das Über- oder Unterschreiten der geforderten Grenzwerte des Schleifenwiderstandes oder des Kurzschlussstromes in dem zu prüfenden Netz mit einem Gebrauchsfehler von ±30% erfolgt, bezogen auf den jeweiligen Grenzwert, ermittelt nach Abschnitt 6.4.6". Unter diesem Abschnitt ist auch angegeben, wie sich der Gebrauchsfehler Fgebr aus den Einzelwerten von Grundfehler des Messgerätes Fgrund , sowie den Fehlern durch Netzspannungseinflusseffekte ( E1 ), Temperatureinflusseffekte ( E2 ), Phasenwinkeleinflusseffekte ( E3 ) und Lageeinflusseffekte ( E4 ) ermitteln lässt. Somit lässt sich, unter Berücksichtigung der angegebenen Grenzwerte, der Gebrauchsfehler errechnen. Dieser darf nicht schlechter als die berühmten ±30% sein. Entscheidend besser sind die Messwerte beim NIV-Prüfgerät PROFITEST 0100S..! So ergeben sich bei einem gemessenen Schleifenwiderstand von 1 Ω und einem Gebrauchsfehler von ±(5% v.M. + 3D) ein errechneter Fehler von ±(5% + 3%) = 8% v.M. bzw. 0,08 Ω. Das heisst, der ermittelte Wert (unter Berücksichtigung des ungünstigsten Gebrauchsfehlers) für die Auslegung der Überstrom-Schutzeinrichtung wäre 1 Ω + 0,08 Ω = 1,08 Ω.
Zusammenfassung
Wie die Ausführungen zeigen, kann der Messfehler (Gebrauchsfehler) bei der Schleifen-widerstandsMessung beim Einsatz moderner Messgeräte, die nach IEC1557 / DIN VDE 413 Teil 3 gebaut sind, viel besser sein, als die zulässigen Werte von ±30%. Werden Messgeräte verwendet, die nicht dieser Norm entsprechen, ist äusserste Vorsicht geboten. Darüber hinaus sollte man auch bei Messgeräten die Gebrauchsfehler in den technischen Daten vergleichen und diese als Beurteilungskriterium bei der Auswahl eines geeigneten Messgerätes mitberücksichtigen.
Bei einer realistischen Fehlerbetrachtung sollte man heute von Korrekturfaktoren von 10% bis 15% sprechen, mit denen die Messwerte nach der sicheren Seite hin zu korrigieren sind und nicht von 30, 50 oder gar 100%. Die tatsächlichen Messfehler bei der Messung von Schleifenwiderständen sind somit viel besser als ihr Ruf.
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Emissionsfaktor bei Infrarotthermometern und Wärmebildkameras
Je nach Art der zu messenden Oberfläche ist die Einstellung des Emissionsfaktors zu berücksichtigen. Der Emissionsfaktor beschreibt das Verhältnis der von einer Oberfläche bei einer Temperatur x abgegebenen Energie, zur Energie, die ein idealer Strahlungskörper bei gleicher Temperatur abgeben würde.
Der Emissionsgrad liegt zwischen 0 und 1 und beträgt beim "idealen" Schwarzkörper 1.0. Glänzende Oberflächen reflektieren Temperaturen aus der Umgebung und verfälschen so den angezeigten Messwert.
Die von einem Infrarotthermometer gemessene Temperatur setzt sich zusammen aus der Summe der Energie, die von einer Oberfläche abgegeben (emittiert), reflektiert und durchgelassen (transmittiert) wird. Im Allgemeinen ist aber nur die eigentliche Temperatur der Oberfläche interessant und nicht die reflektierte (Spiegel), oder "durchscheinende" (Folien) Temperatur eines anderen Objekts. Es gibt nun 2 Möglichkeiten, diesen Messfehler kompensieren:
a) durch bekleben des Messpunktes mit schwarzem Klebeband, oder durch Anstreichen mit
mattschwarzer Farbe (Emissionfaktor nahezu 1).
b) Alternativ kann der Emissionfaktor auch am Gerät eingestellt werden. Das Gerät berück-
sichtigt dann den entsprechenden Fehler. Dies geht am Einfachsten mit einem Klebeband mit
bekanntem Emissionsfaktor, oder anhand einiger Richtwerte:
Material | Temperatur °C | Emissionsgrad |
Aluminium (poliert) | 227 | 0.04 |
Aluminium (oxydiert) | 199 | 0.11 |
Stahl | 199 | 0.52 |
| oxydiertes Eisen | 100 | 0.74 |
geschmolzenes Eisen | 1299...1399 | 0.29 |
Kupfer (poliert) | 21...117 | 0.02 |
Kupfer (stark oxydierte Oberfläche) | 25 | 0.78 |
Backstein (durchgehend rot) | 21 | 0.93 |
Glas (glatte Oberfläche) | 22 | 0.94 |
Asphalt (Strassenbelag) | 4 | 0.97 |
Lichtmessung (Beleuchtungsstärke, Leuchtdichte)
- Hier finden Sie Generelle Erläuterungen zur Messung und zu Messfehlern (im rechten Bereich)
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Die Answermodule von MAVOWATT 40 und 70
- Hier finden Sie Funktion und Beschreibung der Answermodule unserer Leistungsmessgeräte und Netzanalysatoren
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Installationsproblem bei Software PS3
- Generell: bei Installationen ist die Hilfe (unter Verschiedenes auf der CD-ROM) sehr hilfreich.
(kann auch während der Installation aufgerufen werden - pdf)
- PS3 funktioniert unter folgenden Windows Versionen: Win NT, 2000, XP
- Für die Installation der Software sind Administratorrechte erforderlich, wenden Sie sich an
Ihren EDV-Support, um dies sicherzustellen.
- Die Regionsoptionen (Windows - Systemsteuerung) auf deutsch/Deutschland stellen
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PC.doc-Access - Netzwerkinstallation
- Die Software lokal installieren.
- Nach der ersten Installation der Software die Datei PCADATA.MDB
(befindet sich im Installationsverzeichnis) in das entsprechende Netzverzeichnis kopieren
z.B. F:DATENMESSUNG. Bei weiteren Installationen die Datei PCADATA.MDB nicht
mehr kopieren.
- Am Arbeitsplatz die Software PCDOCACC starten.
Die Taste 'F11' auf der Tastatur betätigen. Sie befinden sich nun im Datenbankfenster.
Auf 'Tabellen' klicken und die Tabelle 'Firma' doppelklicken.
- Der Firmeneintrag wird sichtbar. Am Ende der Tabelle unter 'SlavePath' den Pfad an in der
sich die Datenbank PCADATA.MDB befindet eingeben und das Fenster schliessen.
(In diesem Beispiel F:DATENMESSUNG)
- Software schliessen und dann die lokale Datei PCADATA.MDB umbennen nach PCADATA.ORG.
- Software erneut starten.
- Einen neuen Kunden erfassen, dann Software schliessen und überprüfen, ob Datum/Uhrzeit
der PCADATA.MDB im Netz das aktuelle Datum und die aktuelle Uhrzeit enthält.
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